Johann Wolfgang Goethe

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1775 Verlobung mit der Frankfurter Bankierstochter Lili Schönemann, Lösung der Verlobung nach einem halben Jahr. Reise in die Schweiz. Weimar-Besuch auf Einladung des neuen Herzogs Karl August von Sachsen-Weimar (s.o.). "Erwin und Elmire. Ein Schauspiel mit Gesang" , Singspiel.

1776 Beginn der engen Freundschaft mit Charlotte von Stein, der Gattin des herzoglichen Stallmeisters. Übersiedlung nach Weimar, in das Gartenhaus am Stern, das Goethe vom Herzog geschenkt bekommt. Erhalt des Weimarer Bürgerrechts und Ernennung zum Geheimen Legationsrat mit Sitz und Stimme in der obersten Landesbehörde. Dadurch ist der Unterhalt Goethes gesichert. Goethe holt auch Herder an den Weimarer Hof. "Claudine von Villa Bella. Ein Schauspiel mit Gesang" , Singspiel. "Stella. Ein Schauspiel für Liebende", Drama in fünf Akten um eine Dreierbeziehung, Skandal und Verbot des Stückes in Hamburg. "Die Geschwister", Schauspiel in einem Akt um vermeintliche Geschwisterliebe.

1777 Tod der Schwester Cornelia. Reise in den Harz.

1778 Reise nach Potsdam und Berlin mit Herzog Karl August.

1779 Berufung zum Leiter der Kriegskommission und des

Straßenbauwesens. Zweite Reise in die Schweiz in begleitung

des Herzogs. "Iphigenie", Erstfassung (Prosa) des 1787 unter

dem Titel "Ipigenie auf Tauris" veröffentlichten Schauspiels

über einen Stoff der griechischen Mythologie: die Königstochter

Iphigenie ist im Exil auf Tauris als Tempelpriesterin, von dort

wird sie von ihrem Bruder Orest gerettet und in die Heimat geholt.

1781 Mineralogische Studien und Vorträge über Anatomie an

der von ihm gegründeten "Freien Zeichen-Schule" in Weimar.

1782 Erhebung in den Adelsstand ("von Goethe"!) durch Kaiser Joseph II. Tod seines Vaters. Umzug in das Haus am Frauenplan, in dem er bis zu seinem Tode wohnen bleibt. Leitende Funktion in der obersten Finanzbehörde. Die Ballade "Erlkönig" entsteht.

1783 Beitritt zum Illuminatenorden (Geheimbund à la Freimaurer). Zweite Harzreise.

1784 Goethe entdeckt den Zwischenkieferknochen am menschlichen Schädel. Dritte Harzreise.

1785 Naturwissenschaftliche Studien. Erster Aufenthalt in Karlsbad.

1786 Erste italienische Reise: Von Karlsbad nach Rom. Dort Kontakt zu einem Kreis deutscher Künstler. Beginn der Epoche der KLASSIK unter dem Eindruck der antiken Kunst und Literatur.

1787 Karneval in Rom. Gesteins- und Pflanzenstudien in Neapel und Sizilien, Besteigung des Vesuvs, Rückkehr nach Rom. "Iphigenie auf Tauris", Jambenfassung des Schauspiels von 1779, erstes Werk der Deutschen Klassik.

1788 Rückkehr nach Weimar. Bruch mit Charlotte von Stein. Beginn der Lebensgemeinschaft mit Christiane Vulpius. Erste Begegnung mit Friedrich Schiller, dem er eine Berufung auf den Lehrstuhl für Geschichte an der Universität Jena vermittelt. "Egmont", Trauerspiel in fünf Aufzügen über den Grafen Egmont, der 1568 für die niederländische Unabhängigkeit kämpft und von den Spaniern hingerichtet wird.

1790 Zweite italienische Reise nach Venedig, dort Entstehung der "Venetianischen Epigramme". "Torquato Tasso", Schauspiel in fünf Akten. Am Beispiel des italienischen Dichters Torquato Tasso (1544-95) werden die Konflikte zwischen schöpferischem Menschen und der Gesellschaft dargestellt. Tasso scheitert an der Wirklichkeit, findet aber Trost in seiner Dichtung. "Faust. Ein Fragment", Dramenfragment (Urfaust bereits 1774 verfaßt)

1792 Teilnahme am Feldzug gegen die französischen Revolutionstruppen mit dem Herzog.

1793 Auf Wunsch des Herzogs Teilnahme an der Belagerung von Mainz, wo mit Hilfe französischer Revolutionstruppen eine jakobinische Republik errichtet wurde. "Der Bürgergeneral", Lustspiel in einem Aufzug. Kritik an der Franz . Revolution.

1794 Beginn der Freundschaft mit Friedrich Schiller nach einem Gespräch über Naturbetrachtung und die Trennung von Idee und Erfahrung.

1795 Zweite Reise nach Karlsbad. "Wilhelm Meisters Lehrjahre", Entwicklungs- u. Bildungsroman. Das klassische Lebensideal: Ausbuldung des Individuums als Glied der Gemeinschaft, erschienen in vier Bänden. "Römische Elegien", Gedichtzyklus in formaler und inhaltlicher Annäherung an die antike Elegiendichtung, zentrales Thema ist die Liebe - Amor = Roma.

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